Erzgebirgsrundfahrt wird Qualifikationsrennen zur U23-WM

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Tourchef Sven Krahnert sieht die Anstrengungen der Organisatoren der Erzgebirgsfahrt belohnt. Foto: Veranstalter/Katja-Lippmann-Wagner

Chemnitz. Radsportfans jubeln: Die 41. Erzgebirgsrundfahrt am 11. September 2021 wird ein Vorbereitungsrennen im Rahmen der Qualifikation der u23 zur UCI-Straßenweltmeisterschaft. Diese vom Deutschen Radsportbund getroffene Entscheidung sorgt bei den Organisatoren des Radklassikers für Freude und Genugtuung, gerade weil es sich dabei um eines der anspruchsvollsten Straßenrennen im Rahmen der Radbundesliga handelt.  
Beim das Rennen betreuenden Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV) freut man sich deshalb ganz besonders, dass es trotz der Verschiebung der Veranstaltung von 2020 in den Frühherbst diesen Jahres gelungen ist, eine attraktive Runde zu finden. 

 „Dieses Jahr haben wir drei steile Anstiege, was die Strecke im Gegensatz zu den vorangegangenen Erzgebirgsrundfahrten deutlich anspruchsvoller macht. Zwar gibt es kaum Unterschiede in den Höhenmeter, aber die drei Berge haben es ganz schön in sich“, sagt Tourchef Sven Krahnert. Sowohl von Meinersdorf als auch von Adorf zum Eisenweg sind es jeweils 12 Prozent Steigung. „Die eigentliche Herausforderung sind jedoch die engen Straßen und Serpentinen zur Bergwertung in Eibenberg“, so Krahnert. Dort müssen die Radsportler 14 Prozent Steigung überwinden.

Wie in den vergangenen Jahren wird auch die Erzgebirgsrundfahrt am 11. September auf einem Rundkurs mit einer Länge von 42 Kilometern über die Bühne gehen. Die Strecke wird insgesamt viermal absolviert. „Das bringt – aus unserer Sicht – durchaus Vorteile für die Zuschauer. Sie können sich ihre Lieblingsstelle aussuchen und dort die vier Runden verfolgen. Besonders reizvoll ist natürlich die Bergwertung. Wer sich dafür interessiert, kann auch die Verpflegungszone am Riesenschwibbogen in Gelenau ansteuern“, betont Streckenchef Krahnert und verweist darauf, dass es sich um den derzeitigen Planungsstand handelt. (red.)