Fahrerloses Transportsystem gewinnt Innovationspreis

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Christoph Allmacher, Wissenschaftler an der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz, testet sein neu entwickeltes fahrerloses Transportfahrzeug. Foto: TU Chemnitz/René Apitzsch

Chemnitz. Die Professur Produktionssysteme und -prozesse der Technischen Universität Chemnitz erhielt für ihr Projekt „FOLLOWme“ zur sicheren Mensch-Roboter-Kooperation im Lager den „3Dsensation Innovationspreis“ in der Kategorie: „Community-Preis“. Parallel erhielt ein zweites Projekt im Rahmen der Innovationsallianz „3Dsensation“ den Jury-Preis.

Die Innovationsallianz möchte durch interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsarbeit die Interaktion von Mensch und Maschine vorantreiben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Forschungsallianz mit insgesamt 45 Millionen Euro.

Autonome fahrerlose Transportsysteme für die Intralogistik sind ein Megatrend, an dem die Forscherinnen und Forscher der Professur Produktionssysteme und -prozesse bereits seit März 2016 arbeiten. Ihre Vision sind Intelligente, fahrerlose Transportfahrzeuge, die die Effizienz in der Intralogistik steigern sollen.
Die Fahrzeuge folgen beispielsweise einem Kommissionierer beim Packen selbständig durch das Lager. Sie navigieren mit Hilfe von 3D-Kameras und Laserscannern durch die Gänge, weichen Hindernissen aus und bremsen, wenn ein Mitarbeiter ihren Weg kreuzt. (TU/Matthias Fejes)