4. Lauf für seelische Gesundheit mit Teilnahmerekord

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Die 4. Auflage des Laufes für seelische Gesundheit erlebte mit 78 Läufern einen neuen Teilnehmerrekord. Symbolfoto: Christof Heyden

Freiberg. Beim Lauf für seelische Gesundheit am 9. September in Freiberg nahmen 78 Läuferinnen und Läufer teil. „Damit haben wir einen Rekord aufgestellt. Von Jahr zu Jahr konnten wir das Interesse und die Teilnahmezahlen steigern. Ich freue mich sehr, dass wir im Landkreis Mittelsachsen bereits zum vierten Mal einen solchen Lauf veranstalten konnten“, sagte Jörg Höllmüller. Er ist zweiter Beigeordnete des Landkreises und Leiter des Geschäftskreises Ordnung, Soziales und Gesundheit im Landratsamt.
Im Stadion „Platz der Einheit“ ging es nicht um leistungssportliche Erfolge, sondern um Motivation:  „Menschen mit diesen Krankheiten werden immer noch und viel zu oft pauschal stigmatisiert und ausgegrenzt. Dabei können auch seelische Erkrankungen, genau wie somatische oder ein Unfall, nahezu jeden Menschen unvorhergesehen treffen“, so Höllmüller. Und eine begeisterte Teilnehmerin ergänzt: „Ich bin nun schon zum vierten Mal dabei. Die Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl sind einfach toll. Vielleicht hätte ich sonst nie mit dem Laufen begonnen.“ 

Fachkompetent und unterhaltend wurde die Veranstaltung vom Präsidenten des Kreissportbundes Mittelsachsen Volker Dietzmann moderiert. Der Lauf wurde gemeinsam organisiert vom Verein für Betreutes Wohnen Mittweida, dem Kreissportbund Mittelsachsen, dem TVL Freiberg e.V. und dem Gesundheitsamt Mittelsachsen. Sie dankten den Unterstützern und Sponsoren, der AOK Plus, dem ZWA Hainichen und der Obstland Dürrweitzschen AG.
An einem Informationsstand des Institutes für Sportpsychologie der TU Chemnitz konnten sich die Teilnehmenden über die positiven Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die körperliche wie auch seelische Gesundheit informieren. Denn wissenschaftliche Studien belegen, dass bereits eine halbe Stunde Bewegung pro Woche maßgeblich dazu beiträgt, psychische Erkrankungen zu verhindern.