Erst aufgeschoben und jetzt verlängert

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Die Corona bedingt verschobene 4. Sächsische Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen wird bis 31. Dezember zu sehen sein. Dafür wurden jetzt die Gelder bewilligt.

Zwickau/Dresden. Die ursprünglich vom 25. April bis zum 1. November 2020 geplante Landesausstellung musste aufgrund der Corona-Pandemie im März zunächst gestoppt und terminlich verschoben werden. Nachdem der neue Start per 11. Juli festgelegt wurde, kann nunmehr auch der Ausstellungszeitraum verlängert werden.

Das vom Sächsischen Kabinett gestern beschlossene Hilfspaket für Kultur und Tourismus umfasst dafür die finanziellen Mittel, die eine Verlängerung der 4. Sächsischen Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen bis zum Jahresende möglich machen. Somit stehen jetzt für die gesamte Landesausstellung mit dem neuen Datum rund 18,08 Millionen Euro und damit 1,35 Millionen mehr als zunächst geplant zur Verfügung.

Das wichtige Ausstellungsprojekt wird nun vom 11. Juli bis zum 31. Dezember 2020 für das Publikum zu erleben sein. Mit der jetzt möglichen Verschiebung des Enddatums kann die zunächst geplante Laufzeit der Ausstellung weitestgehend erreicht werden.

Das Horch Museum Zwickau präsentiert eindrucksvoll Automobilgeschichte in Sachsen. Foto: Christof Heyden

Die Landesausstellung lässt die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeu­tendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden. Die große Zentral­ausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum durchgeführt wird, präsentiert ein brei­tes kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung. Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatz­ausstellungen statt:

„AutoBoom“ im August Horch Museum Zwickau, „MaschinenBoom“ im Industriemuseum Chemnitz, „EisenbahnBoom“ im Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, „KohleBoom“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, „TextilBoom“ in der Tuchfabrik Pfau Crimmitschau sowie „SilberBoom“ im Forschungs- & Lehrbergwerk | Silberbergwerk Freiberg.

Weitere Informationen unter www.boom-sachsen.de und auf www.facebook.com/boom.sachsen.