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An Weihnachten geht es ins Rathaus

Die Rückkehrerbörse in Zwickau wird zum Besuchermagnet. Rund 580 Besucher nutzen Informationsangebot am Brückentag. Veranstalter setzen auf Fachpersonal.

Zwickau. Bereits zum dritten Mal die Zwickauer Rückkehrerbörse statt. Mit 45 Ausstellern präsentierten sich dabei noch mehr Unternehmen als im Vorjahr den 580 Besuchern. Branchenübergreifend waren Stellenangebote zu finden. Besonders viel Personalbedarf wird aus dem technischen und IT-Bereich vermeldet, wo die Unternehmen um Ingenieure verschiedenster Fachrichtungen, Architekten oder Softwareentwickler warben. Doch auch Schneider, Dachdecker, Erzieher und Lehrer wurden genauso gesucht wie Staplerfahrer, Kundenbetreuer oder Gesundheits- und Krankenpfleger.

David Hopf, Personalreferent und Ausbilder am HBK Zwickau, äußerte sich sehr zufrieden über die Veranstaltung. Das HBK sei schon von Anfang an dabei. „Ich empfinde die Rückkehrerbörse als eine sehr schöne Veranstaltung, der Zeitpunkt ist einfach optimal gewählt. Aus den bisherigen Teilnahmen sind jeweils immer Arbeitsverhältnisse in nahezu allen Bereichen der Klinik entstanden.“ Hopf ist zuversichtlich, dass sich auch dieses Jahr wieder Rückkehrer für Zwickau und für das HBK entscheiden.

Rund 45 Unternehmen offerierten ihre Stellenangebote. Foto: Stadtverwaltung/Gerischer

Nach dem Weihnachtsfest in entspannter Stimmung nach Jobs in der alten Heimat suchen – dieses Konzept hatte sich bereits letztes Jahr bewährt. „Wir hoffen natürlich, dass wir auch dieses Jahr wieder erfolgreich Rückkehrer für unsere lebenswerte Region gewinnen konnten und werden die Unternehmen im Januar um ein konkretes Feedback bitten“, so Sandra Hempel, Leiterin der Zwickauer Wirtschaftsförderung.
„Doch auch die langfristigen Effekte der Veranstaltung sind nicht zu unterschätzen – ein Neustart, meist mit kompletter Familie, ist ja auch eine Entscheidung, die nicht von heute auf morgen getroffen wird. Dann ist es gut zu wissen, dass es in Zwickau beste Voraussetzungen dafür gibt und an wen man sich wenden kann.“ (Merz)

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Autor

Christof Heyden
Christof Heydenhttps://www.erzgebirge.tv
in Chemnitz lebend, geb. 1961 in Pirna, Diplom-Kulturwissenschaftler Humboldt-Uni Berlin, seit 1993 Freier Journalist und Pressefotograf. Mailadresse: christof.heyden(at)erzgebirge.tv

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