Beim Schreiben ist er auf den Geschmack gekommen; auf den "Geschmack der Kinderjahre".  Stefan Tschök geht mit seinen "Hirngespinsten" offen um und schreibt darüber sogar Bücher.


Penig, Lichtenwalde. Seit Jahren notiert sich Stefan Tschök seine Gedanken auf kleine Zettel. Diese vergilbten Papierschnipsel mit den kaum noch lesbaren Sprüchen, seine Tagebücher und alte Taschenkalender waren die wichtigsten Quellen für sein erstes Buch "Der Geschmack der Kinderjahre" . 2012 beim Kern Verlag erschienen, präsentiert er Aphorismen und literarische Miniaturen, die es in sich haben.  "Beim Zusammenstellen habe ich gemerkt, dass mit jedem Stück auch Erinnerungen wach werden; einige haben sogar einen regelrechten Geschmack, den Geschmack der Kinderjahre.", schreibt er im Vorwort seines Erstlingswerkes.


Exclusiv für erzgebirge.tv hat Stefan Tschök einige seiner Aphorismen im herbstlichen Schlosspark in Lichtenwalde, im Motoradmuseum auf Schloss Augustusburg und im Garten dern Vills Gückelsberg zum Besten gegeben. Bei den Dreharbeiten hatte Birgit Landherr Gelegenheit, mit ihm ein kurzes Interview zu führen.



Vorgestgellt-Stefan Tschoek

Dreharbeiten im Schlossgarten von Lichtenwalde. Vielen Dank an die Schlossverwaltung für die Unterstützung. Foto: Dietmar Hösel



Nach und nach werden wir die kleinen Filme zeigen. In unserer Rubrik "Tschök der Woche" wird er einige zum Besten geben.

Inzwischen ist beim fhl-Verlag Leipzig sein zweiter Roman erschienen. "Die Feuerschlange" ist ein autobiografischer Roman. Er erzählt darin von großen und kleinen Freuden und Tragödien im Leben zweier Familien der Nachkriegsgeneration im geteilten Deutschland.