Ohne Frank-Michael Engel und seiner Frau Marianne würde es vielleicht keinen UNESCO-Antrag geben.

Freiberg. Mit dem zünftigen Sprung über das "Arschleder" wird Dr. Frank-Michael Engel nun offiziell für die "Laufbahn des Berg- und Hüttenwesens" zugelassen. Er und seine Frau dürfen sich jetzt Bergleute nennen. Auf der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Fördervereins "Montanregion Erzgebirge e. V." wurde beide zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Ohne Familie Engel und ihre Stiftung steckte das Projekt UNESCO Welterbeantrag „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ wahrscheinlich noch in den Kinderschuhen.

Doch am 12. Juli 2013 stimmte das sächsische Kabinet der Weiterleitung der Unterlagen an die UNESCO zu. Der diplomierte Kaufmann Frank Michael-Engel kam 1992 aus Berlin nach Sachsen. Er setzte sich für die denkmalgerechte Nachnutzung historisch wertvoller Indutrieanlagen ein. Dabei schuf er über 3000 Arbeitsplätze. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er 2006 die „Marianne und Frank-Michel Engel Stiftung“. Mehr als 250.000 Euro aus dieser Stiftung kamen dem Föderverein Montanregion Erzgebirge e. V. zu Gute. So unterstützte er mit einem Teil seiner Stiftungserlöse die Arbeit des Instituts für Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der TU Bergakademie Freiberg. Hier fanden sämtliche wissenschaftliche Untersuchungen für den Weltkulturerbeantrag statt.

An diesem Institut liefen auch alle Fäden für die Erarbeitung der Antragsunterlagen zusammen. Im Oktober wird die englische Fassung des Welterbekulturantrages gedruckt. Am 01. August 2013 entscheidet dann die Kultusministerkonferenz darüber, welches Projekt der UNESCO vorgelegt werden kann. Das soll bis 1. Februar 2014 geschehen.

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