Benzin- und Dieselkraftstoff gespeiste Gipfelstürmer nahmen zum Pfingstsonnabend den 832 Meter hohen Pöhlberg in Besitz. Hunderte Schaulustige erlebten die 20. Auflage der Oldtimer-Gleichmäßigkeits-Rennfahrt.

Annaberg-Buchholz. 154 Starter rückten Schmuckstücke der Fahrzeuggeschichte in das Sonnenlicht. DKW, Zündapp und MZ gingen bei den Zweirädern in den Wettbewerb, wie Automobile aus den 1930er-Jahren, so zwei Opel, chromblitzend die Auffahrt bezwangen. Auch Flitzer wie Porsche, Ferrari und Melkus zischten die zwölfprozentige Steigung hinauf. Zwei Mal galt es mit Zwei,- Drei- und Viertaktern die zwei Kilometer lange Strecke zu durchfahren. Sieger sind diejenigen, die die 120 Höhenmeter möglichst in deckungsgleichen Zeiten zurücklegen.
Die weiteste Anreise hatte Steven Bos aus den Niederlanden mit einem BMW-Gespann über 713 Kilometer zurückgelegt. Im folgten Stammgäste aus dem Rheinland und der Partnerstadt Weiden.



Noch vor eigentlichem Wettkampfbeginn wechselten diesmal schon die Pokale: Die Urgesteine des Rennens, Familie Kronstein, wurde von Verein, Fahrern und selbst Polizeivertretern gewürdigt. Hatte einst Eberhard Kronstein den Impuls gegeben und die Veranstaltung reaktiviert, stand Ehefrau Doris stets ebenso ihren Mann. Und unterdessen zeichnet Sohn Thomas für das Spektakel verantwortlich.
Insgesamt vier Teilnehmer der Neuauflage gehörten zu denen, die ihre Vehikel zu allen 20 Veranstaltungen an die Startlinie gebracht haben.