Brautradition beiderseits des Grenzbaches

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Hauptsache süffig: Die neue Bierroute im Erzgebrige dürfte Liebhabern des Gerstensaftes besonders munden. Foto: Christof Heyden

Es gibt so manchen Wanderweg im Erzgebirge. Jetzt macht ein ganz besonderer die Region noch schmackhafter.

Rechenberg. Bier mundet und verbindet die Menschen. Diese Idee hat die Initiatoren eines besonders schmackhaften Projektes jetzt zusammengebracht: die Erzgebirgische Bier-Route. Jiri Vent, Braumeister aus der böhmischen Hopfen-Metropole Žatec (Saas) verweist darauf, dass Bier half, so manche Schwierigkeiten im Alltag zu ertragen. Für ihn zählt das Grundnahrungsmittel Gerstensaft zum Erzgebirge. Beiderseits des Grenzbaches. Und auch Andreas Meyer, Chef der Brauerei Recheneberg sieht im Bier das gemeinsam Verbindende. Die beiden Fachleute sind die Initiatoren einer von Brautradition und Erlebnisgastronomie bestimmten Straße, die die Liebe zum Gerstensaft im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet in den Blickpunkt rückt.

Ob großer oder kleiner Bierausstoß, 17 Unternehmen in Sachen Gerstensaft haben sich der Route angeschlossen. Foto: Christof Heyden

Meyer, Vent und Partner diverser Tourismusverbände haben 17 Brauereien und Brau-Orte gewinnen können, sich der Route anzuschließen. Erlebnisdurstige können mit einer Karte, die Infos zu den Stationen sowie einen sogenannten Bier-Pass enthält, auf Entdeckerpfad gehen. Schmackhaft reizvoll: Wer mindestens zehn der Braustätten besucht, bekommt ein kleines Erinnerungsgeschenk.

Die Ideengeber setzen dabei hohe Maßstäbe: Allein ein trockener geschichtlicher Verweis in der Chronik genügt nicht dem Anspruch. Vielmehr müssen die Beteiligten den Besuchern etwas bieten. So Brauerei-Führungen, eine Verkostung oder Seminar.

Dominik Naumann von der Erlebnisbrauerei Zwönitz sieht viel Potenzial in der Route. Aus seiner Sicht wachse der Bier-Tourismus deutlich.

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