Erzgebirge ist Edelmetallland

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Auch Anke Wischnewski, Cathleen Martini und Tina Bachmann gehörten zum Olympia-Kader. Hier im Archivbild in einer Talkrunde in Chemnitz. Foto: Christof Heyden

Der Erzgebirgskreis ist die Heimat von Deutschlands erfolgreichsten Olympioniken. Das zeigt das Online-Portal sportwettenvergleich.net mit Blick in die jüngere Sportgeschichte.

Annaberg-Buchholz. Die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang sind Geschichte. Die Neuauflage des einzigartigen Wettbewerbs sah die Aktiven Deutschlands in besonders starker Form, ein erfolgreicher Jahrgang errang Edelmetall. Wie die Wirtschaftsförderung Annaberg mitteilt, hat das Online-Portal Sportwettenvergleich.net das Wettkampfgeschehen zum Anlass genommen, einmal nach den erfolgreichsten deutschen Sportregionen zu suchen.  An den Winterspielen 2018  waren mit Candy Bauer, Bob, Richard Freitag, Skispringen, Eric Frenzel, Nordische Kombination Katharina Hennig, Skilanglauf, Denise Herrmann, Biathlon, Axel Jungk, Skeleton, Björn Kircheisen, Nordische Kombination und Stefanie Schneider, Bob acht Athleten in Südkorea am Start.

Eric Frenzel ist einer der erfolgreichsten Erzgebirger, im Archivbild zu einer Talkrunde nach Olympia in Sotschi 2014. Foto: Christof Heyden

Der Rückblick auf die Geschichte der Olympischen Winterspiele zeigt erfreuliches für das Erzgebirge: Seit den erstmals 1924 im französischen Chamonix ausgetragenen Wettkämpfen ergibt sich, dass der Erzgebirgskreis die Heimat von Deutschlands erfolgreichsten Olympioniken ist. Und das laut Fachleuten als unangefochtener Spitzenreiter. Die Sportler aus dem einwohnerreichsten Landkreis in Ostdeutschland können auf 21 Gold-, 17 Silber- und 12 Bronzemedaillen zurückblicken. Insgesamt gingen bislang Aktive aus 192 Stadt- und Landkreisen bei Olympischen Spielen an den Start. Der Geburtsort war Basis der Auswertung.

https://www.sportwettenvergleich.net/deutsche-medaillengewinner-aller-olympischen-winterspiele-bis-2018/