Freitag , 09. Dezember 2016 - 49. KW

Statt auf dem Oberboden im Licht der Vitrine

Statt auf dem Oberboden im Licht der Vitrine

Statt in der guten Stube oder auf dem Oberboden stehen Spielsachen der Bärensteiner zur Freude von Besuchern in einer erstmals organisierten Schau im Pavillon der Mitte.
Kleine Zwerge, kommt herbei!

Kleine Zwerge, kommt herbei!

Zum Wichteladvent werden in Annaberg-Buchholz am dritten Adventswochenende die Knirpse samt Familien eingeladen
Lichterdorf zuerst unter Strom

Lichterdorf zuerst unter Strom

Wolfgang Süß war neugierig: Wer beleuchtete erstmals den Weihnachtsbaum im Erzgebirge mit elektrischem Licht? Der Königwalder machte sich ans Stöbern.
Iech bie dr Zachenkarl

Iech bie dr Zachenkarl

Holfried Uhlig legt zur Adventszeit die Lebensgeschichte zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit aus dem Erzgebirge vor, die vor allem durch seine Mitmenschlichkeit bekannt wurde
Wagemutige tauchen in Oederans Stadtgeschichte ein

Wagemutige tauchen in Oederans Stadtgeschichte ein

Premiere beim Weihnachtsmarkt: "Eishaie" der Oederaner Wasserwacht laden am 4. Dezember 2016 zum Kübelbaden ein.
Fokus wird auf Erzbergbau gelenkt

Fokus wird auf Erzbergbau gelenkt

Welterbeverein Erzgebirge überarbeitet Antrag und will zweiten Anlauf bei der UNESCO im Frühjahr 2018 unternehmen
Wehe, die Urlaubs-Nomaden kommen

Wehe, die Urlaubs-Nomaden kommen

Vorhang und Guschen auf! Das Mundarttheater Crottendorf startet in seine 107. Saison.
Trachtenträger erobern die Straßen

Trachtenträger erobern die Straßen

Bergparaden und Trachtenaufzüge sind der Höhepunkt der jährlichen Adventsttage. Auch diesmal werden die Veranstaltungen die Besuchermagneten werden.
Mundart erklingt bis zum Suezkanal

Mundart erklingt bis zum Suezkanal

Haste Töne? Einst galt ein nach Musikanten geworfener triefender Wasserhader als gutes Omen für dessen Wanderschaft. Zwei Erzgebirgerinnen wissen jetzt manche Anekdote mehr zu erzählen.
Geschichte der Löffelspeise schmeckt

Geschichte der Löffelspeise schmeckt

Das Suppenmuseum in Neudorf erfreut sich reger Nachfrage, 2016 könnte das bislang erfolgreichste für die originelle Einrichtung werden.
Zehn tolle Tage warten auf Sehmatal

Zehn tolle Tage warten auf Sehmatal

Sehmatal will 2017 ein Jahrhundertjubiläum feiern. Ein reizvolles Festprogramm steckt voll in den Planungen. Cranzahl und Sehma teilen sich in die Festwochenenden
Schellack verrät Anton Günthers Stimme

Schellack verrät Anton Günthers Stimme

Wie klingen Mundartbeiträge der Großvatergeneration? Dank Schallackplatten ist heutigen Musikliebhabern nicht nur die Stimme des Volkssängers Anton Günther bekannt geworden.
Im Bergmagazin funkeln jetzt Puppenstuben

Im Bergmagazin funkeln jetzt Puppenstuben

Ulrike Knoll und ihrer Mutter Ursula Knoll sammeln seit über zehn Jahren Puppenstuben. Ein Teil davon bildet eine neue Sonderausstellung im Bergmagazin Marienberg.
Die Räumflotte ist gerüstet

Die Räumflotte ist gerüstet

Die Schneeschiebeschilder sind gewartet, die Streuautomaten vormontiert und die Salzlager aufgebunkert: Die Straßenmeistereien des Erzgebirgskreises sind für den Winter 2016/17 gewappnet.
Spielzeuggeschichte im Erzgebirge

Spielzeuggeschichte im Erzgebirge

Im ehemaligen VERO Betriebsteil in Pobershau wird derzeit liebevoll erzgebirgische Spielzeuggeschichte präsentiert.

Erleben

Leute

  • Iech bie dr Zachenkarl

    Holfried Uhlig legt zur Adventszeit die Lebensgeschichte zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit aus dem Erzgebirge vor, die vor allem durch seine Mitmenschlichkeit bekannt wurde

    Iech bie dr Zachenkarl
  • Wagemutige tauchen in Oederans Stadtgeschichte ein

    Premiere beim Weihnachtsmarkt: "Eishaie" der Oederaner Wasserwacht laden am 4. Dezember 2016 zum Kübelbaden ein.

    Wagemutige tauchen in Oederans Stadtgeschichte ein
  • Schellack verrät Anton Günthers Stimme

    Wie klingen Mundartbeiträge der Großvatergeneration? Dank Schallackplatten ist heutigen Musikliebhabern nicht nur die Stimme des Volkssängers Anton Günther bekannt geworden.

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Land

  • Lichterdorf zuerst unter Strom

    Wolfgang Süß war neugierig: Wer beleuchtete erstmals den Weihnachtsbaum im Erzgebirge mit elektrischem Licht? Der Königwalder machte sich ans Stöbern.

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  • Fokus wird auf Erzbergbau gelenkt

    Welterbeverein Erzgebirge überarbeitet Antrag und will zweiten Anlauf bei der UNESCO im Frühjahr 2018 unternehmen

    Fokus wird auf Erzbergbau gelenkt
  • Weihnachtsland öffnet seine Pforten

    Mit dem traditionellen Pyramide-Anschieben in der Berghauptstadt startet das Erzgebirge am 25. November offiziell in die Weihnachtszeit.

    Weihnachtsland öffnet seine Pforten

Mitmachen

  • Erstmals Flohmarkt für Engel, Bergmann & Co

    Die ganze Stadt ein Weihnachtsberg: Erster Vorweihnachts-Flohmarkt steigt am 11. November in Annaberg-Buchholz

    Erstmals Flohmarkt für Engel, Bergmann & Co
  • Im Bergmagazin funkeln jetzt Puppenstuben

    Ulrike Knoll und ihrer Mutter Ursula Knoll sammeln seit über zehn Jahren Puppenstuben. Ein Teil davon bildet eine neue Sonderausstellung im Bergmagazin Marienberg.

    Im Bergmagazin funkeln jetzt Puppenstuben
  • Weltmeister im Suppekochen gesucht

    Im liebevoll Suppenland genannten Ortsteil von Sehmatal soll am 23. Oktober wieder ein besonderes Süppchen gekocht werden: Zum 21. Mal stehen Hobbyköche des Erzgebirges im Wettstreit um die Kochkrone.

    Weltmeister im Suppekochen gesucht

Gästeblog

  • Hineingezogen

    Im neuen Gästebeitrag von Stefan Tschök geht es um den Schriftsteller Albert Camus.


    Mit dem “Fremden” hatte alles begonnen (siehe Blogbeitrag vom 15. April); was danach jedoch einsetzte, hatte ich in der Form so noch nicht erlebt. Albert Camus hatte mich in kürzester Zeit völlig in seinen Bann gezogen.

    Ich kaufte mir also als nächstes eine Camus-Biografie, und zwar die von Iris Radisch (Frau Radisch war mir noch gut bekannt aus dem Literarischen Quartett als Nachfolgerin von Sigrid Löffler). Das Buch mit dem Untertitel “Das Ideal der Einfachheit” missfiel mir – jedoch nur rein äußerlich. Zwar schaut vom Schutzumschlag ein hochinteressanter Albert Camus, kariertes Wollsakko, Schlips und Kragen, Arme vor dem Körper verschränkt und die Augen in die (philosophische) Weite gerichtet – aber die Farbe eines Teils des Umschlags ist Altrosa; unschön…

    Dafür nahm mich der Inhalt von der ersten Zeile an gefangen. Dieser Albert Camus kam mir mit jeder Seite näher und wurde mir gleichzeitig mit jedem Abschnitt unheimlicher. Was für ein Philosoph muss dieser Mann gewesen sein? Und wie zerrissen muss er gewesen sein?

    Mit der Lektüre einer jeden Seite wuchs der Wunsch, noch mehr, viel mehr aus dem Lebenswerk Albert Camus kennen zu lernen. Also schaute ich, als ich Iris Radischs Buch ausgelesen und beiseite gelegt hatte, was da noch auf mich zukommen sollte.

    Und es sollte…

  • Ein Ritual

    Über die Rolle der Bedeutung der Sonntagszeitung.

    Seit einigen Monaten gibt es bei uns sonntagmorgens ein neues Ritual. Wir stehen früh auf (das ist noch nicht das Ritual, sondern ein Teil desselben), gehen zum Bäcker (dto.) und sehen sie da liegen… Nein, nicht die Brötchen sondern die ebenso frischen Sonntagszeitungen. Bei uns ist die “Zeitung am Sonntag” (Name durch die Redaktion geändert) der Renner und weil dieses Blatt bei einigen Familien am Sonntagmorgen offensichtlich nicht fehlen darf, gehört das frühe Aufstehen eben mit zum Ritual.

    Nach dem Frühstück dann kommt die häufig schönste Zeit des Tages: der Kaffee ist noch nicht ganz ausgetrunken, die Zeitung ist noch jungfräulich und in der Sofaecke ist noch Platz (den muss man nämlich manchmal der Katze abspenstig machen).

    So gelingt es mühelos, eine Stunde, manchmal auch zwei, mit der Lektüre der Sonntagszeitung zu verbringen und im besten Wortsinn die Hektik des Alltags abfallen zu lassen.

    Heute morgen habe ich mir vorgestellt, es gäbe keine gedruckte Zeitung mehr und die “Zeitung am Sonntag” (der tatsächliche Name ist wie gesagt der Redaktion bekannt) würde nur per ePaper erscheinen. Da lief mir für kurze Zeit ein kalter Schauer über den Rücken, bis ich es wieder fühlte, das Rascheln der Blätter in meinen Händen.

  • Über die Schutzpatronin des Rundfunks

    Stefan Tschök war auf geschichtlichen Pfaden im Chemnitzer Schauspielhaus unterwegs.

    Wussten Sie, dass die 1431 auf dem Scheiterhaufen von Rouen hingerichtete Jeanne d’Arc nicht nur als Schutzpatronin für Frankreich, Rouen und Orléans gilt, sondern auch für Telegrafie und Rundfunk? Nach dem Besuch des Stückes “Jeanne oder Die Lerche” von Jean Anouilh im Chemnitzer Schauspielhaus ist uns klar geworden, warum das so ist. Das Stück, welches das kurze Leben der Jeanne d’Arc am Verlauf einer Gerichtsverhandlung noch einmal Revue passieren lässt, gibt beredt und mit sehr aktuellem, wenn auch nicht vordergründigem Bezug, Auskunft darüber, was es heißen kann, sich seiner Gesinnung treu zu bleiben und wie verführerisch es manchmal scheint, Menschen zu manipulieren, Was dies alles mit dem Rundfunk zu tun hat, wird wohl an dieser Stelle schon etwas klarer. Am Ende handelt das Stück eben auch von der Verantwortung derer, die uns etwas zu sagen haben.

    Das Stück hatte in Chemnitz am 28. März 2015 Premiere; die Aufführung, die wir besuchten, war die zweite, also die sogenannte B-Premiere. Und – das hat uns zu denken gegeben – der Zuschauerraum war gerade mal zu fünfzig Prozent besetzt. Über die Gründe zu spekulieren ist an dieser Stelle müßig. Ein Grund schließt sich jedoch aus: an der Qualität von Stoff und Inszenierung kann es nicht gelegen haben.

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