Montag , 30. Mai 2016 - 22. KW

Erze und Kälte, das war einmal

Erze und Kälte, das war einmal

Liebvoll gestaltetes Heimatmuseum erinnert an Hochzeiten des Erzabbaus und des Kühlanlagenbaus
Innenstadt mit dem Tastsinn erleben

Innenstadt mit dem Tastsinn erleben

Die Bergstadt Marienberg hat ein Tastmodell in Besitz genommen und kann jetzt auch von Sehschwachen und Blinden ertastet werden
Gras als pfeilschneller Belag genutzt

Gras als pfeilschneller Belag genutzt

Erzgebirge ist erneut Wettkampfort der FIS-Grasski-Rennserie, Wintersportler gehen im Sommer auf Schussfahrt
Seiffen lässt Raketen steigen

Seiffen lässt Raketen steigen

MDR-Schneeskulpturenwettbewerb findet mit zweitägigem Vereinsfest im Spielzeugdorf seinen Höhepunkt
Bergmeister feierlich befördert

Bergmeister feierlich befördert

Der Sächsische Landesverband der Bergmanns- Hütten- und Knappenvereine hatte am Samstag zu seiner alljährlichen Delegiertenversammlung in die Bergstadt Thum geladen.
1000. Auftritt für musizierende Familie

1000. Auftritt für musizierende Familie

Einen stolzen Auftritt hat ein Ensemble heute in der Kirche zu Raschau auf die Bühne gestellt: die "Original Rascher vom Knochen" gastierten mit dem runden Jubiläumskonzert
Bergbauhistorische Wandertage 2016

Bergbauhistorische Wandertage 2016

Fünfte Auflage mit insgesamt acht Touren - seit 2008 lädt der Freiberger Fremdenverkehrsverein zu geführten Wanderungen durch die Bergbau- und Hüttengeschichte der Region ein.
„Frisch auf" - Start in die Wandersaison 2016

„Frisch auf" - Start in die Wandersaison 2016

Das Erzgebirge lädt zum Anwandern ein - Zahlreiche Touren für jedermann warten auf Unternehmungslustige
Aussichtsbahn dampft in neue Fahrsaison

Aussichtsbahn dampft in neue Fahrsaison

Am 23. und 24. April 2016 startet die Erzgebirgische Aussichtsbahn „Mit Volldampf in den Frühling". Das Wochenende ist gleichzeitig der Auftakt der achten Fahrtsaison.
Vier Kommunen ergeben eine Silberstadt

Vier Kommunen ergeben eine Silberstadt

Der Verbund von vier Städten nimmt Gestalt an, das Projekt Einheitsstadt Silberberg wird öffentlich diskutiert
Montanregion Erzgebirge vorerst ausgebremst

Montanregion Erzgebirge vorerst ausgebremst

Zum zweiten Mal müssen die Bewerber einen Rückschlag hinnehmen, doch was lange währt dürfte doch noch gut werden
Kammweg-Wettbewerb ermittelt Preiseträger

Kammweg-Wettbewerb ermittelt Preiseträger

Durch eine fünf köpfige Fachjury um den Leipziger Schriftsteller Ralph Grüneberger wurden die Preisträger des 13. Kammweg Literaturförderpreises 2016 ermittelt.
Bergaufzüge bewerben sich für Brauchtumstitel

Bergaufzüge bewerben sich für Brauchtumstitel

Das UNESCO-Weltkulturerbe ist ein Markenzeichen. Weniger im Rampenlicht steht das Projekt, mit dem die UN-Organisation regionales Brauchtum bewahren helfen will.
Sandproben erinnern an Urlaubsparadies

Sandproben erinnern an Urlaubsparadies

Reiseandenken erinnern an die schönsten Stunden des Jahres. Mitbringsel motivieren bei Schmuddelwetter und helfen über emotionalen Tiefs im Alltag. 
Zeugnisse der Großeltern aufgestöbert

Zeugnisse der Großeltern aufgestöbert

Hobbychronisten und Ahnenforscher zum Familienstammbaum sollten der Ausstellung zur Ortsgeschichte in Eppendorf durchaus wieder einmal einen Besuch abstatten.
Biker, lasst es kesseln

Biker, lasst es kesseln

Im ehemaligen Heizhaus der Baumwollspinnerei Hohenfichte pumpen die Aktiven auf ihren BMX-Rädern mit Sprungtricks jede Menge Adrenalin in den Blutkreislauf.

Erleben

Leute

  • Bergmeister feierlich befördert

    Der Sächsische Landesverband der Bergmanns- Hütten- und Knappenvereine hatte am Samstag zu seiner alljährlichen Delegiertenversammlung in die Bergstadt Thum geladen.

    Bergmeister feierlich befördert
  • 1000. Auftritt für musizierende Familie

    Einen stolzen Auftritt hat ein Ensemble heute in der Kirche zu Raschau auf die Bühne gestellt: die "Original Rascher vom Knochen" gastierten mit dem runden Jubiläumskonzert

    1000. Auftritt für musizierende Familie
  • Kammweg-Wettbewerb ermittelt Preiseträger

    Durch eine fünf köpfige Fachjury um den Leipziger Schriftsteller Ralph Grüneberger wurden die Preisträger des 13. Kammweg Literaturförderpreises 2016 ermittelt.

    Kammweg-Wettbewerb ermittelt Preiseträger

Land

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Gästeblog

  • Hineingezogen

    Im neuen Gästebeitrag von Stefan Tschök geht es um den Schriftsteller Albert Camus.


    Mit dem “Fremden” hatte alles begonnen (siehe Blogbeitrag vom 15. April); was danach jedoch einsetzte, hatte ich in der Form so noch nicht erlebt. Albert Camus hatte mich in kürzester Zeit völlig in seinen Bann gezogen.

    Ich kaufte mir also als nächstes eine Camus-Biografie, und zwar die von Iris Radisch (Frau Radisch war mir noch gut bekannt aus dem Literarischen Quartett als Nachfolgerin von Sigrid Löffler). Das Buch mit dem Untertitel “Das Ideal der Einfachheit” missfiel mir – jedoch nur rein äußerlich. Zwar schaut vom Schutzumschlag ein hochinteressanter Albert Camus, kariertes Wollsakko, Schlips und Kragen, Arme vor dem Körper verschränkt und die Augen in die (philosophische) Weite gerichtet – aber die Farbe eines Teils des Umschlags ist Altrosa; unschön…

    Dafür nahm mich der Inhalt von der ersten Zeile an gefangen. Dieser Albert Camus kam mir mit jeder Seite näher und wurde mir gleichzeitig mit jedem Abschnitt unheimlicher. Was für ein Philosoph muss dieser Mann gewesen sein? Und wie zerrissen muss er gewesen sein?

    Mit der Lektüre einer jeden Seite wuchs der Wunsch, noch mehr, viel mehr aus dem Lebenswerk Albert Camus kennen zu lernen. Also schaute ich, als ich Iris Radischs Buch ausgelesen und beiseite gelegt hatte, was da noch auf mich zukommen sollte.

    Und es sollte…

  • Ein Ritual

    Über die Rolle der Bedeutung der Sonntagszeitung.

    Seit einigen Monaten gibt es bei uns sonntagmorgens ein neues Ritual. Wir stehen früh auf (das ist noch nicht das Ritual, sondern ein Teil desselben), gehen zum Bäcker (dto.) und sehen sie da liegen… Nein, nicht die Brötchen sondern die ebenso frischen Sonntagszeitungen. Bei uns ist die “Zeitung am Sonntag” (Name durch die Redaktion geändert) der Renner und weil dieses Blatt bei einigen Familien am Sonntagmorgen offensichtlich nicht fehlen darf, gehört das frühe Aufstehen eben mit zum Ritual.

    Nach dem Frühstück dann kommt die häufig schönste Zeit des Tages: der Kaffee ist noch nicht ganz ausgetrunken, die Zeitung ist noch jungfräulich und in der Sofaecke ist noch Platz (den muss man nämlich manchmal der Katze abspenstig machen).

    So gelingt es mühelos, eine Stunde, manchmal auch zwei, mit der Lektüre der Sonntagszeitung zu verbringen und im besten Wortsinn die Hektik des Alltags abfallen zu lassen.

    Heute morgen habe ich mir vorgestellt, es gäbe keine gedruckte Zeitung mehr und die “Zeitung am Sonntag” (der tatsächliche Name ist wie gesagt der Redaktion bekannt) würde nur per ePaper erscheinen. Da lief mir für kurze Zeit ein kalter Schauer über den Rücken, bis ich es wieder fühlte, das Rascheln der Blätter in meinen Händen.

  • Über die Schutzpatronin des Rundfunks

    Stefan Tschök war auf geschichtlichen Pfaden im Chemnitzer Schauspielhaus unterwegs.

    Wussten Sie, dass die 1431 auf dem Scheiterhaufen von Rouen hingerichtete Jeanne d’Arc nicht nur als Schutzpatronin für Frankreich, Rouen und Orléans gilt, sondern auch für Telegrafie und Rundfunk? Nach dem Besuch des Stückes “Jeanne oder Die Lerche” von Jean Anouilh im Chemnitzer Schauspielhaus ist uns klar geworden, warum das so ist. Das Stück, welches das kurze Leben der Jeanne d’Arc am Verlauf einer Gerichtsverhandlung noch einmal Revue passieren lässt, gibt beredt und mit sehr aktuellem, wenn auch nicht vordergründigem Bezug, Auskunft darüber, was es heißen kann, sich seiner Gesinnung treu zu bleiben und wie verführerisch es manchmal scheint, Menschen zu manipulieren, Was dies alles mit dem Rundfunk zu tun hat, wird wohl an dieser Stelle schon etwas klarer. Am Ende handelt das Stück eben auch von der Verantwortung derer, die uns etwas zu sagen haben.

    Das Stück hatte in Chemnitz am 28. März 2015 Premiere; die Aufführung, die wir besuchten, war die zweite, also die sogenannte B-Premiere. Und – das hat uns zu denken gegeben – der Zuschauerraum war gerade mal zu fünfzig Prozent besetzt. Über die Gründe zu spekulieren ist an dieser Stelle müßig. Ein Grund schließt sich jedoch aus: an der Qualität von Stoff und Inszenierung kann es nicht gelegen haben.

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