Donnerstag , 28. Juli 2016 - 30. KW

Spitznamen bekannter als Bürgerruf

Spitznamen bekannter als Bürgerruf

Vom 17. bis 21. August wird das Lichterdorf Mauersberg sein 725-jähriges Ortsjubiläum feiern. Die Einheimischen stehen dafür schon längst unter Strom.
W50 Feuerwehr steht zum Aktionsverkauf

W50 Feuerwehr steht zum Aktionsverkauf

Fototermin zum Dienstende: Herausgeputzt strahlt der W 50-Veteran umrahmt von seinen Nachfolgern noch einmal in seinem gut erhaltenem Rot um die Wette.
Modelle erzählen Ortsgeschichte

Modelle erzählen Ortsgeschichte

Die 775-jährige Ortsgeschichte von Streckewalde soll auch in einer Ausstellung erlebbar werden. Bastler Günther Siegert wird einige seiner Schmuckstücke zu der Schau beisteuern.
Sachsen bleiben die Verlierer

Sachsen bleiben die Verlierer

850 Mitglieder militärhistorischer Vereine haben vor 30.000 Gästen am Originalplatz an die Schlacht von Königgrätz vor 150 Jahren erinnert. Mit dabei auch 26 Sachsen, für die die Exkursion gelebte Erbepflege darstellt.
Vogelschacht wird dicht gemacht

Vogelschacht wird dicht gemacht

Ein beachtliches Erdloch hatte sich im April 2015 auf einem Feldstück Nahe der „Alten Ziegelei" entlang des Bergbaulehrpfades bei Niederwürschnitz aufgetan.
30 Jahre: "Alte Herren" feiern Geburtstag

30 Jahre: "Alte Herren" feiern Geburtstag

Mit einem Aktionstag haben die Fußballer vom Hohenfichtener Sportverein den 30. Geburtstag ihrer Alt-Herren-Abteilung gefeiert.
Kumpel Hans lässt mächtig sprühen

Kumpel Hans lässt mächtig sprühen

Eines der größten Bergbau-Graffitis des Erzgebirges prangt neuerdings an einem Wohnhaus in Oelsnitz. Ein touristischer Blickfang der besonderen Art.
Schmuckes Domizil für betagte Erzgebirger

Schmuckes Domizil für betagte Erzgebirger

Der Richtkranz flattert über dem Rohbau der neuen Seniorenresidenz in Stollberg. Der am Kran hängende Schmuck kündet von der symbolischen Zeremonie.
Vielstimmiges „Glück Auf" für Schmuckkästchen

Vielstimmiges „Glück Auf" für Schmuckkästchen

Mit einer bergmännischen Aufwartung wurde gestern das 30-jährige Bestehen des Bergbaumuseums Oelsnitz begangen.
Schneller als die Polizei erlaubt

Schneller als die Polizei erlaubt

Leute, nehmt die Hühner von der Straße: „Steppke" kommt knatternd angerollt. Der Motorbausatz für Fahrräder a la DDR.
Sonnenstrom für Afrika Made in Erzgebirge

Sonnenstrom für Afrika Made in Erzgebirge

Ein im Erzgebirge montiertes Solarsystem wird im afrikanischen Mali bald wertvolle Energie liefern. Die wird benötigt, um Einheimischen mehr Lebensqualität zu geben.
Spielzeuggeschichte im Erzgebirge

Spielzeuggeschichte im Erzgebirge

Im ehemaligen VERO Betriebsteil in Pobershau wird derzeit liebevoll erzgebirgische Spielzeuggeschichte präsentiert.
Erze und Kälte, das war einmal

Erze und Kälte, das war einmal

Liebvoll gestaltetes Heimatmuseum erinnert an Hochzeiten des Erzabbaus und des Kühlanlagenbaus
Sandproben erinnern an Urlaubsparadies

Sandproben erinnern an Urlaubsparadies

Reiseandenken erinnern an die schönsten Stunden des Jahres. Mitbringsel motivieren bei Schmuddelwetter und helfen über emotionalen Tiefs im Alltag. 

Erleben

  • Spitznamen bekannter als Bürgerruf

    Vom 17. bis 21. August wird das Lichterdorf Mauersberg sein 725-jähriges Ortsjubiläum feiern. Die Einheimischen stehen dafür schon längst unter Strom.

    Spitznamen bekannter als Bürgerruf
  • Modelle erzählen Ortsgeschichte

    Die 775-jährige Ortsgeschichte von Streckewalde soll auch in einer Ausstellung erlebbar werden. Bastler Günther Siegert wird einige seiner Schmuckstücke zu der Schau beisteuern.

    Modelle erzählen Ortsgeschichte
  • Swinging in the Schützenhaus

    Festival der Bigbands "Saxonia" geht im Rampenlicht des Schützenhauses stillvoll donnernd über die Bühne

    Swinging in the Schützenhaus

Leute

  • W50 Feuerwehr steht zum Aktionsverkauf

    Fototermin zum Dienstende: Herausgeputzt strahlt der W 50-Veteran umrahmt von seinen Nachfolgern noch einmal in seinem gut erhaltenem Rot um die Wette.

    W50 Feuerwehr steht zum Aktionsverkauf
  • Sachsen bleiben die Verlierer

    850 Mitglieder militärhistorischer Vereine haben vor 30.000 Gästen am Originalplatz an die Schlacht von Königgrätz vor 150 Jahren erinnert. Mit dabei auch 26 Sachsen, für die die Exkursion gelebte Erbepflege darstellt.

    Sachsen bleiben die Verlierer
  • 30 Jahre: "Alte Herren" feiern Geburtstag

    Mit einem Aktionstag haben die Fußballer vom Hohenfichtener Sportverein den 30. Geburtstag ihrer Alt-Herren-Abteilung gefeiert.

    30 Jahre:

Land

  • Welterbeverein tüftelt an Hausaufgaben

    Unter der Woche trifft sich die Welterbekommission der UNESCO zur 40. Sitzung in Istanbul. Leider nicht dabei die Vertreter des Erzgebirges.

    Welterbeverein tüftelt an Hausaufgaben
  • Vogelschacht wird dicht gemacht

    Ein beachtliches Erdloch hatte sich im April 2015 auf einem Feldstück Nahe der „Alten Ziegelei" entlang des Bergbaulehrpfades bei Niederwürschnitz aufgetan.

    Vogelschacht wird dicht gemacht
  • Königliche Jäger rücken nochmals aus

    Die Tornister sind gepackt und die Uniformen herausgeputzt: Für die Militärchronisten aus dem Erzgebirge beginnt heute die Exkursion nach Königgrätz mit dem Besuch von Königstein.

    Königliche Jäger rücken nochmals aus

Mitmachen

Gästeblog

  • Hineingezogen

    Im neuen Gästebeitrag von Stefan Tschök geht es um den Schriftsteller Albert Camus.


    Mit dem “Fremden” hatte alles begonnen (siehe Blogbeitrag vom 15. April); was danach jedoch einsetzte, hatte ich in der Form so noch nicht erlebt. Albert Camus hatte mich in kürzester Zeit völlig in seinen Bann gezogen.

    Ich kaufte mir also als nächstes eine Camus-Biografie, und zwar die von Iris Radisch (Frau Radisch war mir noch gut bekannt aus dem Literarischen Quartett als Nachfolgerin von Sigrid Löffler). Das Buch mit dem Untertitel “Das Ideal der Einfachheit” missfiel mir – jedoch nur rein äußerlich. Zwar schaut vom Schutzumschlag ein hochinteressanter Albert Camus, kariertes Wollsakko, Schlips und Kragen, Arme vor dem Körper verschränkt und die Augen in die (philosophische) Weite gerichtet – aber die Farbe eines Teils des Umschlags ist Altrosa; unschön…

    Dafür nahm mich der Inhalt von der ersten Zeile an gefangen. Dieser Albert Camus kam mir mit jeder Seite näher und wurde mir gleichzeitig mit jedem Abschnitt unheimlicher. Was für ein Philosoph muss dieser Mann gewesen sein? Und wie zerrissen muss er gewesen sein?

    Mit der Lektüre einer jeden Seite wuchs der Wunsch, noch mehr, viel mehr aus dem Lebenswerk Albert Camus kennen zu lernen. Also schaute ich, als ich Iris Radischs Buch ausgelesen und beiseite gelegt hatte, was da noch auf mich zukommen sollte.

    Und es sollte…

  • Ein Ritual

    Über die Rolle der Bedeutung der Sonntagszeitung.

    Seit einigen Monaten gibt es bei uns sonntagmorgens ein neues Ritual. Wir stehen früh auf (das ist noch nicht das Ritual, sondern ein Teil desselben), gehen zum Bäcker (dto.) und sehen sie da liegen… Nein, nicht die Brötchen sondern die ebenso frischen Sonntagszeitungen. Bei uns ist die “Zeitung am Sonntag” (Name durch die Redaktion geändert) der Renner und weil dieses Blatt bei einigen Familien am Sonntagmorgen offensichtlich nicht fehlen darf, gehört das frühe Aufstehen eben mit zum Ritual.

    Nach dem Frühstück dann kommt die häufig schönste Zeit des Tages: der Kaffee ist noch nicht ganz ausgetrunken, die Zeitung ist noch jungfräulich und in der Sofaecke ist noch Platz (den muss man nämlich manchmal der Katze abspenstig machen).

    So gelingt es mühelos, eine Stunde, manchmal auch zwei, mit der Lektüre der Sonntagszeitung zu verbringen und im besten Wortsinn die Hektik des Alltags abfallen zu lassen.

    Heute morgen habe ich mir vorgestellt, es gäbe keine gedruckte Zeitung mehr und die “Zeitung am Sonntag” (der tatsächliche Name ist wie gesagt der Redaktion bekannt) würde nur per ePaper erscheinen. Da lief mir für kurze Zeit ein kalter Schauer über den Rücken, bis ich es wieder fühlte, das Rascheln der Blätter in meinen Händen.

  • Über die Schutzpatronin des Rundfunks

    Stefan Tschök war auf geschichtlichen Pfaden im Chemnitzer Schauspielhaus unterwegs.

    Wussten Sie, dass die 1431 auf dem Scheiterhaufen von Rouen hingerichtete Jeanne d’Arc nicht nur als Schutzpatronin für Frankreich, Rouen und Orléans gilt, sondern auch für Telegrafie und Rundfunk? Nach dem Besuch des Stückes “Jeanne oder Die Lerche” von Jean Anouilh im Chemnitzer Schauspielhaus ist uns klar geworden, warum das so ist. Das Stück, welches das kurze Leben der Jeanne d’Arc am Verlauf einer Gerichtsverhandlung noch einmal Revue passieren lässt, gibt beredt und mit sehr aktuellem, wenn auch nicht vordergründigem Bezug, Auskunft darüber, was es heißen kann, sich seiner Gesinnung treu zu bleiben und wie verführerisch es manchmal scheint, Menschen zu manipulieren, Was dies alles mit dem Rundfunk zu tun hat, wird wohl an dieser Stelle schon etwas klarer. Am Ende handelt das Stück eben auch von der Verantwortung derer, die uns etwas zu sagen haben.

    Das Stück hatte in Chemnitz am 28. März 2015 Premiere; die Aufführung, die wir besuchten, war die zweite, also die sogenannte B-Premiere. Und – das hat uns zu denken gegeben – der Zuschauerraum war gerade mal zu fünfzig Prozent besetzt. Über die Gründe zu spekulieren ist an dieser Stelle müßig. Ein Grund schließt sich jedoch aus: an der Qualität von Stoff und Inszenierung kann es nicht gelegen haben.

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